Trainer Claude Puel will sich nach seinem Abschied vom französischen Erstligisten Olympique Lyon mit rund fünf Millionen Euro entschädigen lassen. Das erklärte Guy Reiss, Anwalt des 49-Jährigen, am Mittwoch im Gericht.

Puel hatte sich vor knapp zwei Wochen mit dem ehemaligen Serienmeister auf eine Trennung geeinigt. Angeblich stehen dem Coach allein 3,3 Millionen Euro für das letzte Jahr seines bis 2012 datierten Vertrages zu.

"Ich werde nicht zulassen, dass der Klub ein oder zwei Jahre wartet, um diese Angelegenheit zu erledigen. Vor allem, weil jeder weiß, dass genau das der Plan ist", sagte Reiss in Anspielung auf die angeblichen finanziellen Schwierigkeiten bei Olympique.

Ein Urteil im Rechtsstreit wird am 27. Juli erwartet. Puel hatte das Traineramt in Lyon vor drei Jahren übernommen, konnte aber keinen weiteren Titel holen.

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