Mindestens ein Todesopfer hat am Donnerstag der Einsturz einer Tribüne im Stadion des niederländischen Vizemeisters Twente Enschede gefordert. Dies gab Enschedes Bürgermeister Peter Den Oudsten am Nachmittag bekannt.

Insgesamt seien 14 Menschen betroffen. Von den zehn Personen, die ins Krankenhaus eingeliefert wurden, waren zwei schwerverletzt. Mit Hunden und Wärmebildkameras wurde nach weiteren Opfern gesucht.

"Es ist schrecklich, aber wir können im Moment nichts Genaues sagen. Sobald wir weitere Erkenntnisse über die Ursachen des Unglücks haben, werden wir diese mitteilen", sagte Den Oudsten. Twente-Direktor Jan van Halst sprach den betroffenen Familien sein Mitgefühl aus. Niederländischen Medien zufolge wurde eine Notruf-Hotline eingerichtet.

Die kurze Südseite der Tribüne in der Arena, die auf ein Fassungsvermögen von 30.000 Zuschauern erweitert werden soll, war am Donnerstagmittag eingestürzt und hatte mehrere Personen unter sich begraben. Um 12.03 Uhr ging der Notruf beim Rettungsdienst ein, sechs Minuten später traf der erste Wagen im Stadion ein. Koordiniert wurde der Einsatz von Den Oudsten und van Halst.

Stadion und Geschäftsstelle des Vereins wurden evakuiert. Fans wurden aufgefordert, dem Stadion fernzubleiben, um die Rettungsmaßnahmen nicht zu behindern. Co Adriaanse, der Trainer des letztjährigen Meisters Twente Enschede, befand sich mit der Mannschaft im Trainingslager in der Provinz Zeeland im Südwesten der Niederlande. Er sagte nach der Kunde vom Unglück alle Testspiele und Pressetermine in dieser Woche ab. Er sagte nach der Kunde vom Unglück alle Pressetermine ab.

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