Der frühere brasilianische Weltmeister Roberto Carlos hat offenbar seine zweite Heimat in Russland gefunden.

Russischen Medienberichten zufolge will der Linksverteidiger im Anschluss an seine aktive Karriere Klubpräsident beim Erstligisten FK Anschi Machatschkala werden.

"Ich habe noch zwei Jahre Vertrag. Danach werde ich meine Karriere beenden und das Präsidentenamt übernehmen", sagte der 38-Jährige: "Ich werde für eine lange Zeit in Russland bleiben und Anschi zu einem Spitzenklub formen, in dem viele meiner Landsleute spielen werden."

Erste Gespräche mit dem russischen Oligarchen und Klubeigner Suleiman Kerimow habe er bereits geführt.

Erst im Februar hatte Roberto Carlos einen Zweieinhalbjahresvertrag bei dem Verein aus der Teilrepublik Dagestan unterschrieben, der Weltmeister von 2002 soll mit fünf Millionen Euro Jahresgage der Topverdiener der russischen Premjer Liga sein.

Zuletzt hatte der einstige Star von Real Madrid, der von 1996 bis 2007 beim spanischen Rekordmeister spielte, nach einem rassistischen Vorfall in einem Ligaspiel im Juni allerdings vorzeitig das Spielfeld verlassen. Beim 3:0-Sieg von Anschi bei Krylja Sowjetow Samara hatten gegnerische Fans eine Banane in Richtung von Roberto Carlos geworfen.

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