In Simbabwe haben Funktionäre, Spieler und Trainer Spiele der Nationalmannschaft verschoben und dafür große Summen von asiatischen Wettsyndikaten kassiert.

Das geht aus einem 160-seitigen Untersuchungsbericht hervor, den Simbabwes Fußballverband am Donnerstag veröffentlichte.

Schwer beschuldigt werden unter anderem Simbabwes frühere Fußballchefin Henrietta Rushwaya und Ex-Nationaltrainer Sunday Chidzambwa, die sich bereichert haben sollen.

Sogar Journalisten sollen an den Manipulationen beteiligt gewesen sein.

Die Aufarbeitung verdächtiger Spiele aus den Jahren 2007 bis 2009 legt dar, dass die Bestechungsgelder meist von Handlangern des Wettpaten Wilson Raj Perumal übergeben wurden.

Der aus Singapur stammende Perumal steht derzeit in Finnland wegen verschobener Begegnungen vor Gericht.

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