Nach Argentiniens Absage des für den 10. August in Bukarest geplanten Länderspiels fordern die Gastgeber finanziellen Schadenersatz von den Südamerikanern.

"Wir haben immerhin viele Monate Arbeit für die Vorbereitungen dieses Spiels investiert und einen Vertrag mit Argentinien, der ihnen immerhin 1,2 Millionen Dollar zusichert", sagte Rumäniens Verbandspräsident Mircea Sandu am Dienstag auf einer Pressekonferenz und kündigte einen Brief an seinen argentinischen Kollegen Julio Grondona an.

Argentinien hatte seinen Auftritt am Montag nach dem Rücktritt seines bisherigen Nationaltrainers Sergio Batista abgesagt. Als Begründung gab der Verband des zweimaligen Weltmeisters an, dass der Bereich der Nationalmannschaft umstrukturiert werden müsste.

Die Rumänen haben unterdessen Bemühungen um einen Ersatzgegner aufgenommen. Sandu nannte Portugal oder Luxemburg als infrage kommende Kandidaten.

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