Um die zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 neu gebauten Stadien auszulasten, gehen südafrikanische Erstliga-Klubs in der zweiten Saison nach der WM weite Wege.

So hat Maritzburg United mit den Verantwortlichen in Port Elizabeth vereinbart, drei seiner Heimspiele im Nelson-Mandela-Bay-Stadion auszutragen, obwohl die Entfernung zwischen beiden Städten etwa 700 Kilometer Luftlinie beträgt.

Für diese Strapazen erhält der Ex-Klub von Trainer Ernst Middendorp nach Angaben des südafrikanischen Fußball-Magazins "KickOff" eine Million Rand (etwa 100.000 Euro).

"Wir haben keine Sponsoren in unserer näheren Umgebung gefunden, deshalb mussten wir auf das Angebot aus Port Elizabeth eingehen", sagte United-Manager Younis Kadodia.

In dem für umgerechnet etwa 110 Millionen Euro neu gebauten Stadion in Port Elizabeth fand während der WM unter anderem das Spiel um Platz drei zwischen Deutschland und Uruguay statt, das die Löw-Elf mit 3:2 gewann.

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