Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin muss sich sieben Jahre vor der Fußball-WM im eigenen Land mit dem Thema illegale Wettabsprachen auseinandersetzen.

In einem am Donnerstag von der Zeitung "Sowjetsky Sport" und der Nachrichtenagentur "Interfax" veröffentlichten offenen Brief an den ehemaligen russischen Staatspräsidenten fordert der Rechnungshof-Vorsitzende Sergej Stepaschin strengere Gesetze und härtere Maßnahmen bei Wettmanipulationen.

"In der Vergangenheit hat dieses Problem in vielen Ländern zugenommen", sagte Stepaschin: "Leider ist Wettmanipulation auch ein Problem des russischen Fußballs." Wegen der illegalen Wetten habe das öffentliche Interesse am Fußball nachgelassen. Darüber hinaus sei der Ruf der russischen Liga im In- und Ausland schwer beschädigt.

Stepaschin lobte die Vorgehensweise der türkischen Regierung, die im Rahmen eines Manipulationsskandals seit dem 3. Juli rund 60 Personen festgenommen und gegen 31 Beschuldigte eine Untersuchungshaft angeordnet hatte.

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