Die griechischen Erstligisten AO Kavala und Olympiakos Volos sind wegen ihrer Verstrickung in den Wettskandal mit dem Zwangsabstieg in die Zweite Liga bestraft worden.

Beide Vereine müssen zudem 300.000 Euro Geldstrafe zahlen, die Präsidenten wurden lebenslang gesperrt und zu jeweils 90.000 Euro Strafe verurteilt. Das entschied die Disziplinarkommission der griechischen Super League.

Die Kommission griff in dem seit Wochen anhaltenden Skandal mit ihren ersten Urteilen hart durch.

Die Klubs können Beschwerde einlegen. Sollte sich an der Entscheidung nichts mehr ändern, werden Volos und Kavala in der Super League durch Panserraikos Serres und AE Larisa ersetzt.

Volos droht zudem der Ausschluss aus der Qualifikation zur Europa League, falls die UEFA das Urteil der Liga akzeptiert.

Der Fünfte der abgelaufenen Saison sollte in der 3. Qualifikationsrunde am Donnerstag in Differdingen in Luxemburg antreten.

Bei seinem Besuch in Athen lobte UEFA-Präsident Michael Platini die Fortschritte der Untersuchungskommission.

Der für den Sport zuständige Minister Pavlos Geroulanos räumte ein, dass es im griechischen Fußball "korrupt" zugegangen sei, und drohte mit einem verspäteten Start in die neue Saison.

Zuletzt hatten Wettskandale und Ausschreitungen von Fans immer wieder für Unruhe im griechischen Fußball gesorgt.

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