Der asiatische Fußball-Kontinentalverband AFC kann frühestens im Mai kommenden Jahres einen Nachfolger für seinen vom Weltverband FIFA lebenslang gesperrten bisherigen Vorsitzenden Mohamed Bin Hammam wählen.

Hammam hatte dem Exekutiv-Komitee des AFC mitgeteilt, dass er nicht freiwillig von seinem Posten zurücktreten werde.

Deshalb könne nach den Regularien frühestens im Mai 2012 über die Neubesetzung des Postens abgestimmt werden, teilte der Verband mit.

"Ich habe nichts Falsches getan, und deswegen war die FIFA-Entscheidung falsch. Ich habe nicht die Absicht, als Präsident des AFC und als Mitglied der FIFA-Exekutive zurückzutreten, und werde beim internationalen Sportgerichtshof CAS um Gerechtigkeit kämpfen", hatte Bin Hammamm zuvor mitgeteilt.

Die FIFA-Ethikkommission hatte Bin Hammam wegen Korruption lebenslang von allen Tätigkeiten im Fußball ausgeschlossen.

Der 62-Jährige soll gemeinsam mit dem mittlerweile als FIFA-Vizepräsident zurückgetretenen Jack Warner (Trinidad und Tobago) bei einem Treffen des karibischen Verbandes CFU im Mai Stimmen für seine Kandidatur gegen FIFA-Präsident Sepp Blatter mit Geldgeschenken an Delegierte in Höhe von jeweils rund 40.000 US-Dollar gekauft haben.

Kurz vor der FIFA-Wahl in Zürich Ende Mai zog Bin Hammam seine Kandidatur zurück.

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