Gerardo Martino hat sein Amt als Trainer der Nationalmannschaft Paraguays trotz des erstmaligen Einzugs ins Finale der Copa America niedergelegt.

"Ich kann nicht mehr dazu beitragen, was wir uns einst als Ziele gesetzt hatten", sagte der Argentinier, der Paraguay bei der WM in Südafrika ins Viertelfinale gegen den späteren Weltmeister Spanien (0:1) geführt hatte.

Seine Mannschaft hatte Mitte Juli in Argentinien zwar das Endspiel der Südamerika-Meisterschaft erreicht, aber im Turnierverlauf keinen Sieg nach 90 oder 120 Minuten gefeiert.

Das Finale verlor Paraguay 0:3 gegen den WM-Vierten Uruguay - Martino saß dabei auf der Tribüne, weil er nach dem Halbfinale gegen Venezuela (5:3 i.E.) den Schiedsrichter beschimpft hatte.

Martino hatte das Amt des Nationaltrainers im März 2007 übernommen.

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