Die für die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika neu gebauten Stadien stoßen bei den heimischen Erstliga-Vereinen auf zunehmende Akzeptanz.

So trägt Ajax Kapstadt alle seine 15 Heimspiele der kommenden PSL-Saison im WM-Stadion von Kapstadt aus, während der Amazulu FC das Moses-Mabhida-Stadion in Durban für 14 seiner 15 Heimspiele gebucht hat.

Die südafrikanische Premier Soccer League (PSL) startet am 12. August in ihre zweite Saison nach der WM.

In der ersten Spielzeit nach dem Weltturnier trugen die 16 PSL-Klubs lediglich 51 aller 240 Ligenspiele in einem der zehn WM-Stadien aus. Nun sind es schon 80, womit jede vierte PSL-Partie in einer WM-Arena stattfindet.

Doch auch die meisten der übrigen Spielfelder, auf dem es Ligabetrieb gibt, sind im Vorfeld der Weltmeisterschaft auf FIFA-Standard gebracht worden - etwa, um den teilnehmenden Teams als Trainingsstätten zu dienen.

Insofern ist es berechtigt, von einem nachhaltigen WM-Erbe zumindest für den südafrikanischen Fußball zu sprechen.

Die Stadt Kapstadt als Betreiber der 420 Millionen Euro teuren WM-Arena schreibt aber trotz des Deals mit Vizemeister Ajax weiter rote Zahlen.

So kostet der Unterhalt des Stadions, in dem Deutschland während der WM seinen 4:0-Viertelfinalsieg gegen Argentinien feierte, jährlich 56,7 Millionen Rand (5,9 Millionen Euro).

Dagegen fließen nach einem Bericht der Cape Times nur 12,1 Millionen Rand (1,25 Millionen Euro) an Einnahmen ins Stadtsäckel zurück.

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