Der irakische Nationaltrainer Wolfgang Sidka muss sich einen neuen Job suchen: Trotz der Qualifikation für die dritte WM-Qualifikationsrunde in Asien entschied der irakische Verband, den Mitte August auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern.

Zuletzt war Sidka mit dem Irak in der zweiten Runde der Qualifikation zur WM 2014 in Brasilien gegen den Jemen nicht über ein torloses Remis hinausgekommen.

"Wir haben uns nach den schlechten Resultaten entschieden, den Vertrag mit unserem Trainer nicht zu verlängern", sagte der Vize-Präsident des irakischen Verbandes, Abdulkhaleq Masoud.

Trotz des Remis haben die "Löwen von Mesopotamien" nach einem 2:0-Erfolg im Hinspiel die nächste WM-Qualifikationsrunde erreicht. Schon in dieser Woche will sich der irakische Verband über einen möglichen Nachfolger beraten.

Seit August 2010 war Sidka im Irak tätig und betreute sein Team unter anderem beim Asien-Cup 2011 in Katar. Dabei waren die Iraker erst im Viertelfinale am späteren Zweiten Australien mit 0:1 nach Verlängerung gescheitert.

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