Jürgen Klinsmann soll die amerikanische Nationalmannschaft bis mindestens 2014 trainieren.

"Wir konzentrieren uns auf die nächsten drei Jahre, dann sehen wir weiter. Die Absprache, die wir getroffen haben, gilt bis zur nächsten WM", sagte Sunil Gulati, Präsident des US-amerikanischen Verbandes (USSF), am Montag bei der Präsentation des früheren Bundestrainers als Chefcoach des US-Teams in New York.

In den amerikanischen Medien war zuvor über eine Vereinbarung bis 2018 spekuliert worden. Klinsmanns Hauptaufgabe wird demnach zunächst sein, die Mannschaft zur WM 2014 nach Brasilien zu führen.

Der 47-Jährige sprach bei seiner Vorstellung von "großer Vorfeude" auf sein neues Engagement. "Ich bin stolz, diese Chance zu bekommen. Es wird eine große Herausforderung und nicht einfach. Es gibt viel zu tun", sagte er.

Klinsmann will bis Mittwoch seinen Kader für sein Debüt am 10. August in Philadelphia gegen Mexiko berufen sowie ein vorläufiges Assistenz-Team nominieren.

Der frühere Coach von Bayern München will beim US-Team keine Revolution starten. "Ich habe meine eigenen Ideen, aber ich komme hier nicht her, und markiere den Europäer. Ich werde immer schauen, ob es auch zum vorhandenen System passt. Ich will Teil der amerikanischen Fußballbewegung sein", sagte er.

Außerdem betonte der Weltmeister von 1990: "Ich glaube nicht, dass hier etwas im Argen liegt. Sie haben (im Gold-Cup-Endspiel, d. Red.) gegen ein gutes Mexiko verloren, das zu den Top 10 der Welt zählt. Ich werde aufbauen auf dem, was in den letzten 20 Jahren aufgebaut wurde. Fußball ist hier einen weiten Weg gegangen; ich habe jetzt die Möglichkeit, den Weg weiterzugehen."

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel