Der neue US-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann plant Spiele gegen Deutschland und nimmt sich den DFB als Vorbild.

"Wenn die Möglichkeit besteht, wäre dies eine tolle Sache. Aber natürlich nicht, weil ich da viele Freunde treffe, sondern weil diese Vergleiche für unsere Mannschaft wichtig sind", so Klinsmann.

Obwohl die USA in der Fifa-Weltrangliste nur auf Platz 30 geführt wird, gehöre sein Team "zur Weltklasse", meint Klinsmann.

"Wir erinnern uns noch an das WM-Spiel 2002 in Japan/Südkorea, als die Amerikaner Deutschland fast am Rande der Niederlage hatten." Um die USA in der Spitze zu etablieren, nimmt er sich die Talentförderung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) als Vorbild.

"Ich finde, man kann immer voneinander lernen. Vor allem im Bereich der Jugendarbeit und Talentförderung gibt es Unterschiede. Da hat Deutschland durch die Initiative von Gerhard Mayer-Vorfelder Anfang des Jahrtausends einen Riesenvorteil", sagte Klinsmann in der "Sport Bild".

In seiner Personalplanung spielt der Schalker Jermaine Jones eine zentrale Rolle. ?Jermaine Jones kann ein wichtiger Spieler für die amerikanische Nationalmannschaft sein?, sagt der frühere Bundestrainer.

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