Brasiliens Nationaltrainer Mano Menezes bekam nach dem 2:3 (0:0) gegen Deutschland umgehend Rückendeckung von Verbands-Chef Ricardo Teixeira.

"Die Arbeit wird in der gleichen Form fortgesetzt. Die Schwierigkeiten haben wir schon erwartet", sagte der CBF-Präsident nach dem Länderspiel in Stuttgart.

"Die CBF wird weiter schwere Gegner für die Selecao aussuchen. Das Projekt wird nicht geändert. Mano möge die Erkenntnisse gewinnen, die er braucht. Ich werde mich auch nicht von Gelegenheitssiegen blenden lassen", äußerte der CBF-Boss weiter.

In der Heimat wird schon über Ex-Nationaltrainer Luis Felipe Scolari oder Muricy Ramalho als mögliche Nachfolger von Menezes diskutiert wird. Menezes soll eine konkurrenzfähige Auswahl im Hinblick auf die Heim-WM 2014 aufbauen.

In einem Jahr unter dem Coach kassierte die Selecao, die jüngst bei der Copa America als Titelverteidiger im Viertelfinale gescheitert war, schon die dritte Niederlage bei sechs Siegen und vier Unentschieden.

Zuvor gab es schon gegen die Ex-Weltmeister Frankreich und Argentinien (jeweils 0:1) Rückschläge.

Menezes hatte vor Jahresfrist die Nachfolge des ehemaligen Stuttgarter Bundesliga-Profis Dunga angetreten, der nach dem WM-Viertelfinal-K. o. gegen die Niederlande 2010 gehen musste.

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