Als "enttäuschend" bezeichnet der Trainer der südafrikanischen Nationalmannschaft, Pitso Mosimane, die Entscheidung des ägyptischen Verbandes.

In den letzten zwei bedeutungslosen Qualifikationsspielen der "Pharaonen" für den Afrika-Cup 2012 will man dem U-23-Team Spielpraxis geben, anstatt die besten Spieler des Landes gegen Sierra Leone (3. September) und Niger (8. Oktober) auflaufen zu lassen.

"Wir sprechen von den Königen des afrikanischen Fußballs, wo ist der Stolz der Ägypter?", sagte Mosimane und haderte mit dem Rekord-Titelträger, dem er vorwirft, "sechs Punkte zu verschenken".

Südafrika führt die Qualifikationsgruppe G mit acht Punkten vor Niger (6), Sierra Leone (5) und dem abgeschlagenen Titelverteidiger Ägypten (2) an, der das Kontinentalturnier zuletzt dreimal in Folge gewinnen konnte.

Da sich neben den Gruppenersten und den beiden Gastgebern des Afrika-Cups, Gabun und Äquatorial-Guinea, nur die beiden besten Gruppenzweiten fürs Endturnier Anfang 2012 qualifizieren, ist die Teilnahme der Ägypter unwahrscheinlich.

Südafrikas "Bafana Bafana" haben es jedoch weiterhin selbst in der Hand, die Qualifikation unter Dach und Fach zu bringen. Dazu müssen allerdings Siege gegen Niger (4. September) und Sierra Leone (8. Oktober) her.

Unterdessen hat die FIFA die afrikanische Endausscheidung für das olympische Fußballturnier 2012 in London nach Ägypten vergeben.

Vom 26. November bis 10. Dezember spielen die U23-Teams von Algerien, Ägypten, Gabun, Elfenbeinküste, Marokko, Nigeria, Senegal und Südafrika um die drei freien Afrika-Startplätze in der britischen Hauptstadt.

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