Nach der spanischen droht auch der griechischen Liga ein verspäteter Saisonbeginn.

Nach dem Zwangsabstieg der beiden in den Wettskandal verstrickten Klubs Olympiakos Volos und AO Kavala in die vierte Liga fehlen wenige Tage vor dem Start zwei Teams in der höchsten Klasse.

Beide Vereine die Möglichkeit, vor dem höchsten griechischen Verwaltungsgerichtshof eine einstweilige Verfügung zu beantragen.

Wird diese abgewiesen, rücken Levadiakos Livadeia und Doxa Drama in die Super League auf.

Volos und Kavala hatten gegen das ursprüngliche Urteil, den Abstieg in die zweite Liga, Einspruch eingelegt.

Beide Vereine konnten die Disziplinarkommission der Liga allerdings nicht davon überzeugen, die Beziehungen zu ihren früheren Besitzern abgebrochen zu haben.

Kavalas Besitzer Makis Psomiadis und Volos Präsident Achilleas Beos waren bereits lebenslänglich gesperrt und zu Geldstrafen in Höhe von jeweils 90.000 Euro verurteilt worden.

In der Hafenstadt Volos sorgten die Berichte über den Zwangsabstieg zwischenzeitlich für Tumulte. Hunderte Demonstranten zogen randalierend durch die Straßen und attackierten das lokale Büro der regierenden sozialistischen Partei.

Dies berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Nach Polizeiangaben wurden sieben Volos-Anhänger festgenommen.

Vor zwei Wochen hatte die UEFA Volos bereits von der Teilnahme an der Europa League ausgeschlossen.

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