Romario will sich als Politiker für eine Aufklärung der angeblichen Verstrickung brasilianischer Verbandsgrößen in den FIFA-Bestechungsskandal einsetzen.

Der ehemalige Topstürmer, der mittlerweile im Parlament seiner Heimat sitzt, teilte am Donnerstag auf seiner Webseite mit, er werde die Schweizer Behörden zur Herausgabe von Dokumenten auffordern, die beweisen sollen, dass Verbandschef Ricardo Teixeira in den 90er Jahren Bestechungsgelder vom früheren FIFA-Marketingpartner ISL erhalten hat.

Romario sagte, der Zugang zu den Akten sei wichtig, damit die WM 2014 "mit Klarheit und Ehrlichkeit in unserem Land" stattfinden könne.

Die BBC hatte berichtet, Gerichtsdokumente würden beweisen, dass Teixeira und der ehemalige brasilianische FIFA-Boss Joao Havelange Bestechungsgelder in Höhe von sieben Millionen Dollar zurückgezahlt hätten.

Blatter hat die Herausgabe durch das Gericht im schweizerischen Zug untersagt und will sie stattdessen am 16./17. Dezember in Tokio auf einem FIFA-Treffen offenlegen.

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