Nach seiner Klage gegen die Europäische Fußball-Union UEFA will sich der Schweizer Erstligist FC Sion offenbar auch mit dem Weltverband FIFA anlegen.

Der Verein fordert Schadensersatz für seinen verletzten Spieler Dragan Mrdja. Der Stürmer hatte sich bei einem Test-Länderspiel der serbischen Nationalmannschaft in Mexiko (0:2) eine schwere Knieverletzung zugezogen.

"Wir werden bei der FIFA und dem serbischen Verband einen Ersatz für unseren Verlust von mehreren Millionen Euro fordern" sagte FCS-Klubpräsident Christian Constantin der Schweizer Tageszeitung "Le Nouvellist".

Ende Oktober hatte Sion bereits bei der EU-Komission eine Klage gegen den europäischen Kontinentalverband eingereicht. Der Klub reagierte damit auf den Ausschluss aus der Europa League, den die UEFA wegen des Einsatzes nicht spielberechtigter Spieler in den Playoffs gegen Celtic Glasgow vorgenommen hatte.

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