Rekordmeister Juventus Turin fordert vom italienischen Fußball-Verband FIGC wegen seiner Verurteilung im Manipulationsskandal neben dem Meistertitel von 2006 auch eine Entschädigung von 444 Millionen Euro. Die Turiner reichten ihre Forderung bei einem Verwaltungsgericht in Rom ein. Das berichten mehrere italienische Medien am Dienstag.

Juventus war der Meistertitel 2006 wegen seiner Verwicklung in den Manipulationsskandal aberkannt worden. Der Scudetto war dem zweitplatzierten Inter Mailand zugesprochen worden.

Der Präsident von Italiens Olympischem Komitee CONI, Gianni Petrucci, kritisierte das Vorgehen. "Im italienischen Fußball wird zu viel gestritten. Der Fußball muss den Weg aus den Gerichtssälen finden", sagte Petrucci.

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