Das für heute Abend geplante Länderspiel zwischen den afrikanischen Nationen Algerien und Kamerun ist kurzfristig abgesagt worden.

Grund dafür ist ein Spielerstreik der Kameruner Mannschaft um Kapitän und Superstar Samuel Eto'o, da der Kader noch auf eine versprochene Prämienzahlung vom Verband (Fecafoot) warten.

Die Profis weigerten sich bereits am Montag, von Marokko nach Algerien zu reisen, da ihnen ihr Verband nicht die "Mindestanforderungen an Respekt" entgegengebracht habe.

"Aufgrund der Tatsache, dass eine Auflaufprämie, die bei jedem Teamtreffen gang und gäbe ist, nicht gezahlt wurde und wir bereits vor einer Woche darauf aufmerksam gemacht hatten, haben die Spieler beschlossen, die Reise nach Algerien nicht anzutreten", hieß es in einer Erklärung der Spieler.

Es soll sich dabei um eine Prämie in Höhe von 30.000 Dollar (rund 22.000 Euro) pro Kopf handeln, die noch offen seien. Algeriens Verband (FAF) blieb nichts anderes übrig, als die Partie abzusagen.

Die FAF hatte am Dienstag in einer offiziellen Mitteilung ein "administratives Problem innerhalb des Nationalteams aus Kamerun" als Grund für die Absage angegeben.

Zudem nannten die Algerier die Situation "inakzeptabel und anti-sportlich". Fecafoot muss nun mit einer Strafe seitens des Weltverbandes FIFA rechnen.

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