Der Fußballweltverband FIFA hat nach massivem Druck durch den Internationalen Gewerkschaftsbund (IGB) zugesichert, für bessere Arbeitsbedingungen in der Vorbereitung der Weltmeisterschaft 2022 in Katar zu sorgen.

"Als globaler Verband der beliebtesten Sportart weltweit haben wir eine Verantwortung, die über die Entwicklung des Fußballs und das Organisieren unserer Wettbewerbe hinaus geht", sagte FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke nach einem Treffen mit IGB-Chefin Sharan Burrow am Donnerstag.

Zuvor hatte die IGB mit einer Kampagne gegen die WM 2022 gedroht, sollte sich die FIFA nicht entschieden für humane Arbeitsbedingungen in Katar einsetzen.

"Die FIFA hat die Macht, sich bei den örtlichen Behörden für Arbeiterrechte einzusetzen", sagte Burrow.

Der Wüstenstaat wird in den nächsten zehn Jahren mehrere Milliarden Dollar für den Bau von neun Stadien und der benötigten Infrastruktur ausgeben. Vor allem Gastarbeiter litten oft unter unwürdigen Arbeitsbedingungen, so Burrows.

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