Der Schiedsrichter-Assistent, der am Samstag in Belgien einen Selbstmordversuch unternommen hatte, befindet sich laut Medienberichten außer Lebensgefahr.

Der Mann war unmittelbar vor Beginn des Zweitliga-Derbys zwischen Turbize Brüssel und dem FC Brüssel in die Schiedsrichterkabine gegangen und hatte dort einen Suizidversuch unternommen. Das Spiel wurde daraufhin abgesagt.

Der 37-jährige Chris Schelstraete hatte sich die Pulsadern geöffnet und befand sich die letzten beiden Tage im Krankenhaus.

In Deutschland hatte Bundesliga-Schiedsrichter Babak Rafati (41) vor dem Erstligaduell zwischen dem 1. FC Köln und dem FSV Mainz 05 am 19. November in einem Kölner Hotelzimmer ebenfalls einen Selbstmordversuch begangen.

Laut eines Psychologen sei der Selbstmordversuch von Schelstraete nicht durch die Schiedsrichterei, sondern in persönlichen Problemen begründet. "Das Beispiel Babak Rafati war wahrscheinlich nicht der Auslöser", sagte der Psychologe Jef Brouwers außerdem.

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