Der neureiche französische Spitzenklub Paris St. Germain bemüht sich weiter intensiv um eine Verpflichtung von Superstar David Beckham.

"Der Klub diskutiert das derzeit mit seinen Agenten. Im Moment ist noch keine Entscheidung gefallen, mehr kann ich dazu leider nicht sagen", sagte der neue Trainer Carlo Ancelotti am Dienstag am Rande des Trainingslagers in Doha/Katar.

Ancelotti hatte den Tabellenführer der Ligue 1 erst am vergangenen Freitag übernommen und am Montag in Katar das Training aufgenommen.

Der 52 Jahre alte Italiener machte jedoch kein Hehl daraus, dass er Beckham, den er bereits beim AC Mailand gecoacht hatte, gerne bei seinem neuen Verein begrüßen würde.

"Beckham war einer meiner Spieler. Ich kann nur sagen, dass er ein sehr professioneller Spieler ist, der seine Arbeit sehr ernst nimmt, nicht mehr", sagte er.

PSG wurde im vergangenen Jahr von der Qatar Sports Investments übernommen, an deren Spitze Kronprinz Scheich Tamim bin Hamad al-Thani steht.

Mit Geldern der Kataris im Rücken will der zweimalige französische Meister "nicht nur in Frankreich, sondern auch in Europa nach ganz oben", wie Ancelotti betonte.

Er sehe in seinem Engagement "kein Risiko", ergänzte der frühere Erfolgscoach von Milan und dem FC Chelsea: "Wir haben ein gutes Team, das die Qualität hat, die Liga zu gewinnen."

Über weitere mögliche Neuverpflichtungen wollte Ancelotti "nicht reden", er ergänzte aber: "Wenn welche kommen, bin ich glücklich."

Generell sei er "nicht gekommen, um alles zu verändern. Aber ich will trotzdem versuchen, das Team zu verbessern und hoffe, dass wir guten Fußball zeigen können."

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