Mit knapp 100 angeklagten Profis und Managern hat am Dienstag der Prozess um den Manipulationsskandal im türkischen Fußball begonnen.

Die Staatsanwälte des Istanbuler Gerichts fordern unter anderem 147 Jahre Haft für Präsident Aziz Yildirim von Fenerbahce Istanbul.

Begleitet wurde der Prozessauftakt von Hunderten Fenerbahce-Fans, die den 59-jährigen Yildirim und 13 andere Profis des türkischen Meisters unterstützen wollten.

"Unser Name wurde beschmutzt, aber wir werden ihn wieder säubern", sagte ein Anhänger. Ein Großaufgebot der Polizei bewachte die aufgebrachten Fans.

Nach Razzien der türkischen Polizei vor neun Monaten hatten 23 Spieler und Offizielle, darunter Yildirim, in Untersuchungshaft gesessen.

In der vergangenen Saison sollen 19 Begegnungen der ersten und zweiten türkischen Liga manipuliert worden sein. Fenerbahce war daraufhin vom nationalen Verband TFF aus der Champions League ausgeschlossen worden.

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