Diego Maradona fühlt sich zu Unrecht von den italienischen Finanzbehörden verfolgt.

Den Traum von einer Rückkehr zu seinem Ex-Klub SSC Neapel, bei dem er als Trainer arbeiten möchte, könne er sich daher nicht erfüllen. Dies sagte der Argentinier dem "Corriere dello Sport".

"Ich werde wie ein Dieb und Betrüger behandelt", klagte Maradona. Mit der Steuerschuld habe er nichts zu tun.

"Ich habe Italien und den Italienern nie etwas gestohlen, sondern nur Freude und Spaß auf dem Spielfeld geschenkt", ergänzte der 51-Jährige. Er sei in diesem Fall "ein Opfer, kein Täter."

Seine Beziehung zu dem Land habe daher gelitten. "Einerseits gibt es das Italien, das mich liebt, auf der anderen Seite gibt es das Italien der Steuern, das mich verfolgt und mich daran hindert, zurückzukehren und dort zu arbeiten."

Maradona schuldet der Steuerbehörde 40 Millionen Euro. Der Fiskus wirft ihm vor, während seines Engagements beim SSC Neapel zwischen 1984 und 1991 Teile seines Einkommens verschwiegen zu haben.

Die Verteidigung Maradonas zweifelt an der Rechtmäßigkeit der Forderungen und wirft den Behörden Unregelmäßigkeiten bei ihren Untersuchungen vor.

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