Die FIFA droht dem griechischen Verband EPO mit "nachhaltigen Konsequenzen", falls die Klubs durch ein neues Gesetz an Unabhängigkeit einbüßen sollten.

Anlass ist der Entwurf zu einem Gesetz, das Gewalt in den Stadien eindämmen und finanzielle Probleme der Klubs verringern soll, dem Staat jedoch auch die Möglichkeit einräumt, Sanktionen gegen die Vereine zu verhängen.

"Die FIFA fordert den EPO auf, die zuständigen Behörden darüber zu informieren, dass der Gesetzentwurf Regelungen enthält, die im Widerspruch zu den FIFA-Statuten stehen", sagte ein FIFA-Sprecher.

Die derzeit einzigen griechischen Vereine in der Europa League, Olympiakos Piräus and PAOK Saloniki, stehen dem Entwurf ebenfalls kritisch gegenüber. "Das Gesetz bringt Olympiakos und PAOK in eine schwierige Situation in Europa", sagte ein Olympiakos-Sprecher.

Bereits im Juli 2006 waren alle griechischen Vertreter von internationalen Wettbewerben ausgeschlossen worden, weil Verbandsregelungen nicht mit den FIFA-Statuten vereinbar gewesen waren.

Zwei Wochen später wurde der Beschluss jedoch rückgängig gemacht, nachdem das griechische Parlament die Änderung der beanstandeten Gesetze zugestimmt hatte.

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