Alle wichtigen Spiele der Fußball-EM 2016 in Frankreich werden live im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen sein. Das gaben "ARD" und "ZDF" in einer gemeinsamen Erklärung am Mittwoch bekannt. Zuvor hatten sich die UEFA und SportA, die Sportrechteagentur von "ARD" und "ZDF", geeinigt.

Über die Kosten vereinbarten die Parteien Stillschweigen. Nach Sponsors-Informationen beläuft sich die Lizenzsumme aber auf rund 160 Millionen Euro. Für die EURO 2012 in Polen und der Ukraine zahlen ARD und ZDF rund 120 Millionen Euro.

An der EM-Endrunde in vier Jahren werden erstmals 24 statt bisher 16 Mannschaften teilnehmen. Die Anzahl der Spiele erhöht sich dadurch von 31 auf 51.

"Der Zuschlag ist eine Bestätigung unserer Sportkompetenz", sagte der für die Verhandlungen federführende ARD-Sportrechteintendant Ulrich Wilhelm. Auch ZDF-Intendant Markus Schächter zeigte sich erfreut über das Verhandlungsergebnis:

"Das ZDF ist damit im Bereich von Fußball-Europameisterschaften mittelfristig glänzend aufgestellt und wird auch 2016 seine Innovationskraft bei Sportübertragungen unter Beweis stellen."

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