Die Vereinigung europäischer Fußball-Klubs ECA hat eine Einladung des Weltverbandes FIFA zu Gesprächen über Veränderungen des Rahmenterminkalenders abgelehnt. Dies gab die ECA, die mehr als 200 Profi-Klubs vertritt, am Freitag bekannt.

Der ECA-Vorsitzende Karl-Heinz Rummenigge habe die Teilnahme an einer für den 5. März geplanten Versammlung abgesagt, mit dem europäischen Kontinentalverband UEFA befinde sich die ECA dagegen in regem Austausch.

"Wir haben mit der UEFA gesprochen und stehen kurz vor einer Einigung. Gespräche mit der FIFA waren zuletzt aber sehr enttäuschend, wir haben daher entschieden, vorerst kein FIFA-Meeting mehr zu besuchen", sagte ECA-Sprecher Marc Schmidgall.

Streitpunkt ist der Wunsch der ECA, die Zahl der Länderspiele pro Saison zu reduzieren und vor allem die von den Klubs ungeliebten Termine im Juni und August zu streichen. Die FIFA hatte sich zuletzt geweigert, diesen Forderungen nachzukommen.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel