Ricardo Teixeira hat die Spekulationen um einen Rücktritt vorerst beendet und sein Amt als Präsident des brasilianischen Fußballverbandes CBF auf der Außerordentlichen Generalsammlung am Mittwoch erst nach gar nicht zur Debatte gestellt.

Statt der erwarteten Rebellion machten sich die Präsidenten der 27 Landesverbände nur an kleine Änderungen der Statuten.

In den letzten Tagen waren in den brasilianischen Medien Berichte aufgekommen, dass Teixeira, der auch Chef des Lokalen Organisationskomitees für die WM-Endrunde 2014 ist, nach 23 Jahren an der Verbandsspitze sein Amt abgeben würde.

Vor allem die Verstrickung in mehrere Korruptionsskandale habe den CBF-Boss, dessen Mandat bis 2015 geht, mürbe gemacht.

"Ricardo Teixeira erhielt einstimmig die totale und uneingeschränkte Unterstützung, um in seinem Amt weiterzumachen. Zu keinem Zeitpunkt der Versammlung war der Rücktritt ein Thema. Er hat klar gemacht, dass er seine Präsidentschaft fortsetzt", erklärte Rubens Lopes, Chef des Landesverbandes Rio de Janeiro, der die Tagung leitete.

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