Die Ethik-Kommission des Fußball-Weltverbandes FIFA hat der Korruption den Kampf angesagt.
Die Ermittlungen der FIFA würden sich nicht nur mit aktuellen, sondern auch mit Fällen aus der Vergangenheit befassen.
Das teilten der US-Amerikaner Michel J. Garcia, der Vorsitzende der ermittelnden Kammer, und der Münchner Richter Hans-Joachim Eckert, Vorsitzender der rechtsprechenden Kammer, bei einer Pressekonferenz am Freitag in Zürich mit.
Es gebe keine Restriktionen, sagte Garcia. Die neugestaltete Ethik-Kommission hatte am Donnerstag ihren Dienst aufgenommen.
Noch am gleichen Tag gab der Weltverband bekannt, dass der ehemalige Präsidentschaftskandidat Mohamed Bin Hammam (Katar) erneut aus dem Verkehr gezogen und provisorisch für zunächst einmal 90 Tage für alle Tätigkeiten im nationalen und internationalen Fußball gesperrt wurde.
