Nach der Fan-Attacke auf Torhüter Chris Kirkland im Zweitliga-Spiel zwischen Sheffield Wednesday und Leeds United hat der Keeper im Boulevardblatt "Sun" gefordert, der Angreifer müsse "für Jahre, nicht nur für Monate hinter Gitter."
Kirkland ergänzte: "Ich dachte daran, dass der Kerl ein Messer hätte haben können. Wenn wir solche Dinge nicht stoppen, kann es dazu führen, dass es einen Toten geben wird."
Am Sonntagmittag nahm die Polizei in Cheltenham einen 21-Jährigen wegen des Verdachts auf Köperverletzung in Gewahrsam.
Hinweise auf die Identität des Angreifers, der aus dem Stadion geflohen war, waren bereits während der Begegnung über soziale Medien verbreitet worden - darunter auch eine Handynummer, die angeblich dem Täter gehören soll.
Auch der britische Fußball-Verband FA hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen, die Polizei Kirkland befragt.
Die Attacke auf den Torwart war der negative Höhepunkt in einem emotionsgeladenen Yorkshire-Derby, in dem beide Fanlager durch geschmacklose Gesänge aufgefallen und aus dem Gästeblock Flaschen auf das Spielfeld geworfen worden waren.
Kirklands sechs Jahre alte Tochter sah den Angriff auf ihren Vater im Fernsehen. "Das war nicht schön für sie. Wir mussten ihr später erzählen, dass Daddy okay ist", sagte Kirkland.
