Zweitligist IL Hídd hat norwegische Pokalgeschichte geschrieben.

Die Mannschaft aus dem im Südwesten des Landes gelegenen Städtchen Ulsteinvik sicherte sich mit einem 4:2 im Elfmeterschießen gegen Erstligist Tromsí IL als erster unterklassiger Verein seit 15 Jahren den Cup.

Das war zuletzt V?lerenga IF im Jahr 1997 beim Sieg gegen Strímsgodset IF gelungen. Nach regulärer Spielzeit und Verlängerung hatte es 1:1 gestanden.

Andreas Rekdal verwandelte den entscheidenden Elfmeter für Hídd.

In der regulären Spielzeit hatte Kjell Rune Sellin den Außenseiter in Führung gebracht (62.). Saliou Ciss, der als einer von zwei Schützen für Tromsí vom Punkt vergab, war vor 24.217 Zuschauern im Ullevaal Stadion der Ausgleich geglückt (87.).

Hídd hatte auf dem Weg ins Endspiel unter anderem die Erstligisten Haugesund FK im Viertelfinale und Brann Bergen im Halbfinale bezwungen.

In der 2. Liga hatte sich der Klub aus dem 5500 Einwohner kleinen Ulsteinvik, bei dem Jan Fjirtoft in der Jugend aktiv war, erst am letzten Spieltag den Klassenerhalt gesichert - wegen der um zwei Tore besseren Tordifferenz. Tromsí, in der Liga Vierter, hatte den Pokal 1986 und 1996 gewonnen.

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