Die UEFA hat die Zehn-Jahres-Sperre des maltesischen Nationalspielers Kevin Sammut auf lebenslang erhöht.

Das gab die Europäische Fußball-Union am Montag bekannt. Sammut war im August wegen der Manipulation des EM-Qualifikationsspiels gegen Norwegen im Jahr 2008 zunnächst für zehn Jahre aus dem Verkehr gezogen worden.

Das Berufungsgericht der UEFA erhöhte nun die Strafe drastisch. Sowohl der Spieler als auch ein UEFA-Vertreter hatten nach dem ersten Urteilsspruch Widerspruch eingelegt.

Sammut hat nun zehn Tage Zeit, vor dem internationalen Sportgerichtshof CAS erneut in Berufung zu gehen.

Der 31-Jährige war einer von drei Verdächtigen, die nach dem 4:0 der Norweger am 2. Juni 2007 in Oslo von der Europäischen Fußball-Union angeklagt worden waren.

Norwegen hatte drei der vier Tore in den letzten 18 Minuten erzielt. Beide Länder schafften die Qualifikation für das Turnier in Österreich und der Schweiz dennoch nicht.