Die Ethik-Kommission des Fußball-Weltverbandes FIFA hat die neuerliche Untersuchung im Fall des früheren Präsidentschaftskandidaten Mohamed Bin Hammam (Katar) abgeschlossen und den 63-Jährigen abermals provisorisch gesperrt. Bis zur endgültigen Urteilsfindung bleibt Bin Hammam jede Tätigkeit im Fußball untersagt.

Der ehemalige Präsident der asiatischen Konföderation AFC soll zusammen mit dem mittlerweile zurückgetretenen Jack Warner (Trinidad/Tobago) bei einem Treffen der karibischen Fußball-Union CFU im Mai 2011 Stimmen für seine FIFA-Präsidentschaftskandidatur gekauft haben. Den Vorwurf hatte Bin Hammam, der auch vom AFC wegen Unregelmäßigkeiten bei AFC-Geschäften bis auf Weiteres suspendiert worden ist, stets abgestritten.

Seine durch die FIFA ausgesprochene weltweite Sperre war im Juli überraschend vom Internationalen Sportgerichtshof CAS aus "Mangel an Beweisen" aufgehoben worden.