Russische und ukrainische Spitzenklubs planen mit Hilfe einer neuen "Superliga" den gemeinsamen Angriff auf Europas Fußballthron.

"Das wird einer der stärksten Wettbewerbe in Europa, deshalb wird jeder Spieler gerne in diesem prestigeträchtigen Turnier mitspielen wollen", betont Waleri Gassajew, Präsident und Trainer des russischen Erstligisten Alania Wladikawkas, der selbst allerdings nur geringe Chance auf eine Teilnahme hat.

Stattdessen sollen der amtierende russische Meister Zenit St. Petersburg, der einstige Armeeklub ZSKA Moskau, Anschi Machatschkala, BATE Borissow sowie einige ukrainische Traditionsklubs wie Schachtjar Donezk und Dynamo Kiew in der neuen Liga an den Start gehen.

Neben Gassajew ist auch der russische Ligachef Sergej Prjadkin von dem Projekt überzeugt - und geht damit auf Konfrontationskurs zu Verbandspräsident Nikolai Tolstych. Dieser würde den bisherigen Modus gerne beibehalten.

Allerdings sind einige Fragen rund um die Gründung der neuen "Superliga" wie etwa die Anzahl der Teilnehmer pro Land oder die Auf- und Abstiegsregelung noch offen. Darüber hinaus muss auch die UEFA dem Projekt erst noch zustimmen.