Der schottische Rekordmeister Glasgow Rangers hat nach seiner Zwangsversetzung in die vierte Liga den ersten Schritt auf dem Weg zurück ins Oberhaus gemacht.

Der Mannschaft von Trainer Ally McCoist reichte am Samstag beim FC Montrose ein 0:0, um sich am 31. von 36. Spieltagen vorzeitig den ersten Platz und den damit verbundenen sportlichen Aufstieg in die Drittklassigkeit zu sichern.

Mit 71 Punkten haben die Rangers 22 Zähler Vorsprung auf den FC Queens Park, der zwei Spiele weniger als der 54-malige Meister ausgetragen hat.

Allerdings ist derzeit noch offen, in welcher Liga die Rangers, die nach ihrer Insolvenz zur Saison 2012/13 in die vierte Liga zurückgestuft worden waren, in der kommenden Saison tatsächlich spielen werden.

Wegen einer geplanten Umstrukturierung des Ligensystems gibt es Überlegungen, die 42 Profiklubs des Landes künftig nur noch in drei statt wie bisher vier Ligen einzuteilen. Durch die Reformen würden je zwölf Teams in den ersten beiden und 18 in der dritten Liga spielen - und die Rangers damit um ihren sportlichen Verdienst gebracht werden.

"In welcher Liga kann man Meister werden und spielt in der kommenden Saison trotzdem gegen die gleichen Gegner wie zuvor? Das ergibt keinen Sinn", hatte Klubchef Charles Green bereits moniert. Aus diesem Grund fordern die Rangers im Falle einer Reform den direkten Aufstieg in die zweite Liga.