Der finanziell schwer angeschlagene dänische Traditionsklub Bröndby IF hat nach dem letzten Strohhalm gegriffen, um den drohenden Konkurs doch noch abzuwenden.

Wie der börsennotierte Verein mitteilte, wird er im Zeitraum 12. bis 25. April weitere Aktien ausgeben, um die für die Erteilung der Lizenz für die kommende Saison nötigen 60 Millionen Kronen (acht Millionen Euro) zu erlösen.

Eine Aktie soll zwei Kronen (27 Cent) kosten.

Im vergangenen Geschäftsjahr wies der zehnmalige Meister einen Verlust von 266,6 Millionen Kronen (36 Millionen Euro) auf.

Auch sportlich läuft es miserabel: Den Zehnten der Superligaen trennt punktgleich mit den beiden Letzten nur die bessere Tordifferenz von einem Abstiegsplatz.

Sollte Bröndby absteigen, würde das den Klub wohl rund 25 Millionen Kronen (3,35 Millionen Euro) kosten.

Von der Aktien-Emmission erhofft sich der Verein mindestens besagte 60 und maximal bis zu 146,9 Millionen Kronen (19,7 Millionen Euro).

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