Im Kampf gegen die Manipulation von Fußballspielen hat der Weltverband FIFA eine wichtige Entscheidung getroffen. Eine unabhängige Untersuchungskommission soll die südafrikanische Regierung unterstützen, die noch offenen Fragen um die Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit den Testspielen des WM-Gastgebers von 2010 im Vorfeld des Turniers vor drei Jahren klären.

"Dieser noch immer offene Fall schadet dem südafrikanischen Fußball. Es ist wichtig, dass diese Angelegenheit aus dem Jahr 2010 geklärt und die Schuldigen gemäß der Null-Toleranz-Politik sanktioniert werden. Gleichzeitig ist es wichtig, dass Strukturen geschaffen werden, um ähnliche Fälle anzugehen", erklärte FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke. Er zeigte sich zugleich beindruckt von dem Engagement der südafrikanischen Regierung.

"Die steigende Zahl der Spielmanipulationen haben sich weltweit zu einem der dringendsten Probleme des heutigen Fußballs entwickelt. Ich verstehe sehr gut, dass die FIFA ein entschlossenes Handeln von Verbänden erwartet, um dieses Problem anzugehen. Dabei ist auch die Politik gefragt. Wir haben der FIFA ein Versprechen gegeben, dass wir sie sowie unseren Verband unterstützen und dies zu einem Ende bringen werden", sagte der südafrikanische Sportminister Fikile Mbalula.

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