Wigan Athletic hat sich als erste Mannschaft für das Finale des englischen FA-Cups qualifiziert.

Der 2:0-Sieg über den zweitklassigen FC Millwall im Londoner Wembley-Stadion wurde jedoch von schweren Krawallen im Millwall-Block überschattet.

In der zweiten Halbzeit gingen die Hooligans des Zweitligisten brutal aufeinander los, erst durch den massiven Einsatz von Sicherheitskräften konnte die Situation unter Kontrolle gebracht werden.

"Millwall-Fans beschämen den Fußball und verwandeln Wembley in ein Blutbad", schrieb die englische Boulevardzeitung "The Sun". Der englische Verband FA leitete umgehend Ermittlungen zu den Vorfällen ein.

Bilder der Ausschreitungen zeigen unter anderem ein kleines Mädchen, das nur wenige Meter von den Randalierern entfernt in Tränen ausbricht.

Nach Polizeiangaben wurden elf Randalierer festgenommen. "Es ist eine Schande", sagte Wigan-Boss Roberto Martinez: "Eine Minderheit hinterlässt diesen ekligen Geschmack."

Der FC Millwall kündigte an, die identifizierten Gewalttäter lebenslang von allen Partien des Vereins auszuschließen.

"Wir haben so hart gearbeitet, um die positiven Seiten des Klubs zu zeigen", sagte Vorstandschef Andy Ambler: "Wir werden nicht zulassen, dass eine stumpfsinnige Minderheit das untergräbt."

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