Der Präsident des georgischen Fußball-Verbandes SPP, Swiad Sitschinawa, hat sich für eine gemeinsame Liga mit den Nachbarstaaten Aserbaidschan und Kasachstan starkgemacht.

"Das ist der Plan, aber dafür brauchen wir erst noch die Zustimmung Aserbaidschans und Kasachstans", wurde Sitschinawa in georgischen Medien zitiert.

Wann es zum Ligenzusammenschluss kommen kann und wie viele Mannschaften die Klasse umfassen soll, verriet er jedoch nicht.

Derzeit werden die jeweiligen Landesmeister in allen drei Staaten in einer Zwölferliga ermittelt. Nationalcoach in Aserbaidschan ist Ex-Bundestrainer Berti Vogts.

Bereits im Dezember wurde in ehemaligen Mitgliedern der Sowjetunion über mögliche Ligenfusionen diskutiert.

So hatten die russischen Fußball-Schwergewichte Zenit St. Petersburg, Anschi Machatschkala und ZSKA Moskau einen gemeinsamen Ligenbetrieb mit ukrainischen Spitzenklubs und Preisgeldern in Höhe von rund einer Milliarden Dollar angeregt.

Die Idee scheiterte aber am Veto der Landesverbände und des Welt- und Europaverbandes.

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