Joey Barton von Olympique Marseille hat nach seinen Beleidigungen via "Twitter" durch den französischen Verband vorerst nichts zu befürchten.

Zuerst müsse eine objektive Übersetzung der Aussagen des Engländers vorliegen, teilte die Fédération Française de Footbal am Montag mit. Ansonsten könne kein Disziplinarverfahren eingeleitet werden. Barton war allerdings bei der Anhörung in der Zentrale des Verbandes in Paris nicht anwesend.

Der 30-Jährige, der schon mehrmals durch Fehltritte auf und neben dem Platz aufgefallen ist, beschimpfte den Brasilianer Thiago Silva von Paris Saint-Germain auf "Twitter" als "Transsexuellen" und "übergewichtigen Ladyboy".

Silvas Klub als auch die Schwulenorganisation Paris Foot Gay (PFG) kritisierten die Äußerungen, woraufhin die französiche Profiliga den Nationalen Ethikrat einschaltete.

Der Vorsitzende des FFF-Ethikkomitees, Laurent Davenas, erklärte im Anschluss an die Verhandlung: "Ich denke, es ist immer schade, wenn diejenigen, die zu Recht oder zu Unrecht beschuldigt werden, nicht da sind, um eine Erklärung abzugeben."

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