Dem rumänischen Erstligisten Rapid Bukarest droht nach dem finanziellen endgültig auch der sportliche Kollaps. Weil der dreimalige Meister die Gehälter nicht mehr zahlen kann, sind die Spieler vor der Begegnung beim FC Viitorul Constanta in den Streik getreten.

"Wir werden weder trainieren, noch das nächste Spiel bestreiten", sagte Kapitän Daniel Pancu.

Bereits Anfang April hatten die Fußballer vor der Partie bei Gloria Bistrita mit einem Banner den nationalen Fußballverband um Hilfe ersucht.

Rapid, der Tabellensiebte der rumänischen Liga, hatte im Dezember wegen hoher Schulden Insolvenz angemeldet. Damit steht der Traditionsklub ohnehin vor einem Lizenzentzug für die Eliteklasse.

Lokale Medien berichten, der Verein zahle seit Monaten nur 10 Prozent der Gehälter aus.

Zur Konsolidierung hatte Rapid den Entschluss gefasst, künftig auf ausländische Spieler verzichten. Bislang haben zwölf Legionäre den Verein verlassen.

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