Der elfmalige griechische Meister AEK Athen ist erstmals in seiner 89-jährigen Vereinsgeschichte aus der ersten Liga abgestiegen. Am letzten Spieltag verlor AEK 0:1 (0:1) bei Atromitos Athen und blieb damit Vorletzter.

Bei fünf Punkten Rückstand auf Platz 14 würde auch ein erfolgreicher Einspruch gegen den Abzug von drei Punkten, der wegen eines Platzsturms durch Hooligans gegen Panthrakikos Komotini gegen die Schwarz-Gelben verhängt worden war, den Sturz in Liga zwei nicht mehr verhindern.

Das Urteil war der Tiefpunkt einer Chaos-Saison beim Traditionsverein, der wegen des Schuldenstandes von 170 Millionen Euro nur noch mit einer verstärkten Nachwuchself antreten kann.

Kurz vor dem Platzsturm war der deutsche Trainer Ewald Lienen gefeuert und durch den Europameister-Helden Traianos Dellas ersetzt worden. Mitte März hatte AEK-Mittelfeldspieler Giorgos Katidis mit seinem Hitler-Gruß für einen handfesten Skandal gesorgt.

Er war vom griechischen Verband EPO daraufhin lebenslang für die Auswahlmannschaften des Landes gesperrt worden.

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