Nach Drohungen der Fans sind beim schwedischen Traditionsklubs Djugardens IF am Freitag Manager Magnus Pehrsson und der Chef der Fußball-Abteilung, Tommy Jacobson, zurückgetreten.

Pehrsson war von Fans bedroht worden und hatte sein Amt niedergelegt, daraufhin zog auch Jacobson die Konsquenzen.

"Schon nach der Niederlage gegen Elfsborg wurden Drohungen per Telefon ausgesprochen. Außerdem erschienen am Dienstag beim Training drei Vertreter eines inoffiziellen Fan-Klubs und drohten auf Bannern damit, was Magnus persönlich widerfahren würde, wenn die Ergebnisse nicht besser werden", hieß es in einer Mitteilung des Vereins.

Was genau auf den Bannern stand, wurde nicht veröffentlicht. Der Klub schaltete allerdings die Polizei ein.

"So wie sich die Situation entwickelt hat, war es für mich unmöglich, hier weiter zu arbeiten", sagte Pehrsson, der als Profi über 100 Spiele für den Verein aus Stockholm bestritt.

Kurz darauf warf auch Fußball-Chef Jacobson hin. "Traurig ist noch ein zu schwaches Wort für das, was ich fühle", sagte er: "Es ist tragisch, dass solche Kräfte so einen Einfluss haben können. Dass Magnus das Gefühl hatte, dass er zurücktreten muss, war auch für mich der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat."

Der elfmalige Meister Djugardens ist nach vier Spieltagen mit nur einem Punkt Tabellenletzter.

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