FIFA-Präsident Joseph Blatter strebt eine Beilegung des Konflikts um den palästinensischen Fußball an.

"Als Optimist sage ich, dass wir am Ende des Jahres eine Lösung gefunden haben und sie der Politik präsentieren können", sagte Blatter nach einem Treffen mit den Verbandschefs aus Israel und Palästina am Dienstag.

Ein weiteres Meeting soll noch diesen Monat stattfinden. Die palästinensische Fußball-Auswahl ist von der FIFA anerkannt, Hauptproblem ist aber die Reisebeschränkung von Spielern und Funktionären durch Israel. Diese wird von israelischer Seite vor allem mit Sicherheitsbedenken begründet.

"Sicherheit bedeutet auch, dass es Lösungen geben muss, damit die Menschen hinein- und herauskommen, weil Palästina das Recht hat, an FIFA-Wettbewerben und asiatischen Turnieren teilzunehmen", sagte Blatter.

Weil sie keine Visa erhielten, musste Palästinas Nationalelf beispielsweise die Teilnahme an der WM-Qualifikation 2010 absagen.

Im August war das Thema wieder aufgeflammt, als Teams aus dem Irak, Jordanien und den Vereinigten Arabischen Emiraten Schwierigkeiten bei der Anreise zu einem Jugendturnier hatten.

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