Spektakulärer Trainerwechsel beim FC Sao Paulo: Nach nur drei Siegen in 17 Spielen musste Paulo Autuori, der den brasilianischen Topklub 2005 zu Triumphen im Libertadores-Cup und bei der Klub-WM geführt hatte, den Hut nehmen.

Nachfolger wird Muricy Ramalho, der zwischen 2006 und 2008 dreimal Meister mit Sao Paulo geworden war.

Ramalho hatte kurioserweise bei Sao Paulo, das nach der Hinrunde auf Platz 18 in akuter Abstiegsgefahr schwebt, schon Anfang 2006 den nach Japan abgewanderten Autuori beerbt.

In der damaligen Amtszeit wurde ihm trotz der nationalen Triumphe das jeweils vorzeitige Aus im südamerikanischen Libertadores-Cup letztlich zum Verhängnis.

Ramalho, der in der Zwischenzeit in Palmeiras, Fluminense (Meister 2010) und Santos (Libertadores Cup 2011) drei weitere Spitzenklubs betreut hat, war nach Brasiliens Viertelfinal-Aus 2010 die erste Wahl der CBF-Führung für die Nachfolge von Selecao-Coach Dunga, wurde aber von seinem Klub Fluminense nicht freigegeben.

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