Erneuter Vertrauensbeweis für Karl-Heinz Rummenigge.

Der 57-Jährige bleibt wie erwartet Vorsitzender der Europäischen Klub-Vereinigung ECA.

Der Vorstandsvorsitzende von Rekordmeister Bayern München, seit 2008 an der Spitze der 214 europäischen Klubs aus 53 Ländern, war einziger Kandidat auf der ECA-Generalversammlung am Dienstag in Genf.

Der ehemalige Nationalmannschaftskapitän ist bis 2015 gewählt und zeigt sich erfreut über seine Bestätigung im Amt.

"Wir haben in der Vergangenheit viel erreicht, aber unsere Mission ist noch nicht beendet. Mit der Unterstützung aller Mitgliedsvereine wird der neue Vorstand weiter zum Wohl des europäischen Fußballs arbeiten und sicherstellen, dass die Stimme der Clubs gehört wird", sagte Rummenigge.

Der französische UEFA-Präsident Michel Platini hatte wiederholt die Bedeutung von Rummenigge für die ECA und den Klub-Fußball hervorgehoben.

Das ehemals kritische Verhältnis zwischen der Europäischen Fußball-Union und den Klubs in Europa hatte sich in den letzten fünf Jahren, seitdem Rummenigge Chef der ECA ist, merklich entspannt.

Rummenigge führt seit 2008 die ECA an. Als ein wichtiges Anliegen in der neuen zweijährigen Amtszeit bezeichnete er die Gewährleistung des "Stellenwertes des Klubfußballs im Weltfußball" in der Zukunft.

Erster Vizepräsident bleibt Umberto Gandini, der als Organisationsdirektor beim AC Mailand tätig ist, zweiter Vizepräsident FC-Barcelona-Boss Sandro Rosell.

Neuer dritter Vizepräsident ist Jewgeni Giner, der Vorsitzende von Bayerns Champions-League-Gruppengegner ZSKA Moskau. Er löst den Belgier Michel Verschueren vom RSC Anderlecht ab.

Bereits zuvor hatte die ECA die Erfolge der Champions-League-Finalisten Bayern München und Borussia Dortmund in der vergangenen Saison gewürdigt.

Der FC Bayern wurde am Dienstag als Klub des Jahres 2013 ausgezeichnet, der BVB als Verein mit der "größten Entwicklung in den europäischen Wettbewerben" geehrt.

Im Endspiel der Königsklasse hatten sich die Bayern im Londoner Wembley-Stadion mit 2:1 gegen die Schwarz-Gelben durchgesetzt.

Die Münchner hatten das Triple von Champions League, Meisterschaft und DFB-Pokal geholt, die Dortmunder mussten sich mit den Vize-Titeln in der Bundesliga und der Champions League zufrieden geben.

Weitere Preise von der ECA erhielten auf der Generalversammlung in Genf der KRC Genk (beste soziale Verantwortung) und Juventus Turin (beste Jugendarbeit).

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