Der spanische Meister FC Barcelona will sich bei den Gehältern nicht mit Erzrivale Real Madrid messen.

Nach der Vertragsverlängerung mit einer gewaltigen Gehaltserhöhung für Stürmerstar Cristiano Ronaldo bei Real teilte Barça mit, man werde sich von der Maßnahme der "Königlichen" nicht beeinflussen lassen.

"Bei unseren Entscheidungen lassen wir uns nicht von den Aktionen anderer beeinflussen", sagte Clubsprecher Toni Freixa am Dienstag in Barcelona. Spanische Medien hatten zuvor spekuliert, der von Ronaldo in Sachen Salär mutmaßlich übertroffene Barça-Superstar Lionel Messi werde nun wohl eine Erhöhung seiner Bezüge fordern.

Aber Freixa versicherte: "Unsere Spieler sind glücklich mit ihren Verträgen."

Der 26-jährige Messi galt einige Zeit lang als bestbezahlter Profi der Welt. Mit einem geschätzten Netto-Jahreseinkommen von 16 Millionen Euro war der vierfache Weltfußballer aus Argentinien aber zuletzt unter anderen vom Schweden Zlatan Ibrahimovic, der bei Paris Saint-Germain 17 Millionen Euro bekommen soll, übertroffen worden.

Wieviel Ronaldo nach der Gehaltserhöhung in der Lohntüte hat, wurde offiziell nicht bekannt. "Es gibt Wichtigeres als Geld", sagte dazu der Portugiese (28).

Nach Schätzung der Zeitungen "As" und "El País" hat er aber mit 21 Millionen Euro den bisherigen "Weltrekord" von Chelsea-Verstärkung Samuel Eto'o bei Anschihi Machatschkala (20 Millionen Euro) gebrochen.

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