Im Kampf gegen Spielmanipulation und Wettbetrug im internationalen Fußball haben die Behörden in Singapur 14 Personen festgenommen.

Das gaben die Polizei und die Anti-Korruptionsagentur Corrupt Practices Investigation Bureau (CPIB) in einer gemeinsamen Erklärung am Mittwoch bekannt.

Die zwölf Männer und zwei Frauen seien im Rahmen landesweiter Razzien festgenommen worden. Sie stehen unter Verdacht, als "Teil einer Gruppierung des organisierten Verbrechens an Spielmanipulationen beteiligt" zu sein.

Fünf der Festgenommenen, darunter auch der verdächtigte Kopf der Gruppe, wurden für weitere Ermittlungen festgehalten, die übrigen sind gegen Kaution auf freiem Fuß.

Ob auch Eng Tan Seet den Behörden in die Fänge gegangen ist, kommentierte die Polizei nicht. Der Singapurer steht unter Verdacht, an der Manipulation von circa 700 Spielen beteiligt zu sein, er gilt als einer der Drahtzieher des weltweiten Wettbetrugs.

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